Didaktische vorschläge für migrations- und alteritätserfahrungen als wahrnehmung des fremden

Mit Jenny Erpenbecks Roman Gehen, ging, gegangen soll eine Lektüreerfahrung mit Deutschlernern geteilt werden, anhand derer bedeutende Themen wie Migration, Fremdheit und das ethische Schreiben zur Sprache kommen. Die Autorin konfrontiert den Leser narrativ mit der aktuellen Situation der Flüchtling...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autor: Leibrandt, I. (Isabella)|||/items/929f2f74-1a54-44d3-9bb9-e4b56b8c957e
Tipo de recurso: artículo
Fecha de publicación:2021
País:España
Institución:Universidad de Navarra
Repositorio:Dadun. Depósito Académico Digital de la Universidad de Navarra
Idioma:alemán
OAI Identifier:oai:dadun.unav.edu:10171/63448
Acceso en línea:https://hdl.handle.net/10171/63448
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:Literaturdidaktik
Ethik
Migrationsliteratur
Fremdheit
Transkultura
Didactics of literature
Ethics
Migration literature
Strangeness
Transculturality
Descripción
Sumario:Mit Jenny Erpenbecks Roman Gehen, ging, gegangen soll eine Lektüreerfahrung mit Deutschlernern geteilt werden, anhand derer bedeutende Themen wie Migration, Fremdheit und das ethische Schreiben zur Sprache kommen. Die Autorin konfrontiert den Leser narrativ mit der aktuellen Situation der Flüchtlinge in Deutschland und zeigt dabei eine interkulturelle Begegnung zwischen Menschen, die sich trotz Fremdheit und Andersheit näherkommen und kennen lernen. In diesem Kontext ist auch eine vielschichtige Wahrnehmung des Lesers beabsichtigt, die eine Bereitschaft einschließt, über die Beziehungen des Fremden und des Eigenen nachzudenken und daraus über sich selbst zu lernen. Deshalb wird hier die pädagogische Rolle der Migrationsliteratur herausgestellt, die schließlich zu einer Selbstreflexion führen soll, wenn sie sich sowohl mit dem kulturell Fremden als auch mit dem eigenen Fremden kritisch auseinandersetzt. Der Lerner als Leser wird so auf vielfache Weise zu einem Perspektivenwechsel herausgefordert. Der besprochene Roman dient hier, um aus didaktischer Perspektive auf bestimmte Forderungen einer transkulturellen Literaturdidaktik in Anbetracht von theoretischen Positionen einer derzeitigen Literaturethik einzugehen. Den Abschluss bilden einige didaktische Vorschläge, die durchaus auch auf andere ähnliche Werke angewandt werden können.