Migrationsprozesse und unheimliche Heimat bei Olga Grjasnowa und Julya Rabinowich

Die Untersuchung von transkultureller Literatur, die sich mit Migrationsprozessen befasst, bietet die Möglichkeit, Erkenntnisse über die Entwicklung neuer Heimatsideen in aktuelleren Werken und ihren Einfluss auf die Identitätskonstruktion zu gewinnen. Dieser Beitrag analysiert zwei Romane von Julya...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autor: Bascoy Lamelas, Montserrat|||0000-0002-2365-5830
Tipo de recurso: libro
Fecha de publicación:2020
País:España
Institución:Universidad de Alcalá (UAH)
Repositorio:e_Buah Biblioteca Digital Universidad de Alcalá
Idioma:alemán
OAI Identifier:oai:ebuah.uah.es:10017/62834
Acceso en línea:http://hdl.handle.net/10017/62834
https://dx.doi.org/10.3726/b11734
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:Migrationsprozesse
Unheimliche Heimat
Transkulturelle Literatur
Grenzüberschreitung
Identität
Zuhause
Dazwischen
Filología
Philology
Descripción
Sumario:Die Untersuchung von transkultureller Literatur, die sich mit Migrationsprozessen befasst, bietet die Möglichkeit, Erkenntnisse über die Entwicklung neuer Heimatsideen in aktuelleren Werken und ihren Einfluss auf die Identitätskonstruktion zu gewinnen. Dieser Beitrag analysiert zwei Romane von Julya Rabinowich und Olga Grjasnowa, in denen traumatische Erfahrungen, wie Tod und Migration, die Perzeption des Herkunftslandes so beeinflussen, dass es als unheimliche Heimat empfunden wird. Die Hauptfiguren suchen deswegen nach anderen Räumen, die ihnen einen Anhaltspunkt bieten, wie dies bei der Analyse von Konzepten wie das Zuhause oder das Dazwischen erläutert wird. Gleichzeitig fokussiert der Beitrag die Bedeutung sowohl der unheimlich gewordenen Heimat als auch der neuen individuellen, dynamischen Räume, die die traditionelle Heimatsidee ersetzen, als Aspekte der Identitätskonstruktion.