Heterotopien als existenziale Heimat bei Herta Müller

[DEU] Herta Müllers Figuren betrifft die Motivik der Ausreise und Ankunft, da sie vor der vom Autoritarismus manipulierten rumäniendeutschen Heimat fliehen. 'Heimat' wird von diesen Figuren als autoritares, befremdendes, durch Gewalt organisiertes System verstanden. Müllers Figuren sind me...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autor: Iztueta Goizueta, Garbiñe
Tipo de recurso: artículo
Fecha de publicación:2014
País:España
Institución:Universidad del País Vasco
Repositorio:Addi. Archivo Digital para la Docencia y la Investigación
OAI Identifier:oai:addi.ehu.eus:10810/19850
Acceso en línea:http://hdl.handle.net/10810/19850
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:Raum
Heterotopie
Heimat
Herta Müller
Reisende auf einem Bein
espacio
heterotopía
space
heterotopy
MODERN PHILOLOGY
Descripción
Sumario:[DEU] Herta Müllers Figuren betrifft die Motivik der Ausreise und Ankunft, da sie vor der vom Autoritarismus manipulierten rumäniendeutschen Heimat fliehen. 'Heimat' wird von diesen Figuren als autoritares, befremdendes, durch Gewalt organisiertes System verstanden. Müllers Figuren sind mehreren Heterotopien wie u.a. Hotelzimmern, Asylantenheimen und Flughafen ausgesetzt. Daher wird Fremdheit in den Heterotopien als existenziales Grunderlebnis dargestellt, allerdings als positives Grunderlebnis. In diesen Raumen entstehen nämlich Momente von Übergang und Bruch, von Differenz und Riss, von Entdeckung der Existentialien, die die Infragestellung der kollektiven rumäniendeutschen Identität und die Reflexion überhaupt über Identitat und Raum ermöglichen. Ziel des Beitrags ist es, im Rahmen der Raumauffassung des Spatial Turns über die asthetische und weltanschauliche Rolle dieser Heterotopien in "Reisende auf einem Bein" (1989) von Müller zu reflektieren.