Unheimliche Realität. Das kollektive und individuelle Trauma in Jelineks Internetroman "Neid"

Der Beitrag ist eine kurze soziohistorische und psychoanalytische Untersuchung des von der NS-Vergangenheit verursachten kollektiven und individuellen Traumas in Elfriede Jelineks «gespenstischem» Internetroman "Neid" (2007/2008). Sein Angelpunkt ist die Feststellung, dass die politische u...

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Detalhes bibliográficos
Autor: Ursachi, Irina
Formato: livro
Fecha de publicación:2019
País:España
Recursos:Universidad de Alcalá (UAH)
Repositorio:e_Buah Biblioteca Digital Universidad de Alcalá
Idioma:alemán
OAI Identifier:oai:ebuah.uah.es:10017/63282
Acesso em linha:http://hdl.handle.net/10017/63282
Access Level:acceso abierto
Palavra-chave:Individuelles und kollektives Trauma
Jelinek
Neid
Filología
Philology
Descrição
Resumo:Der Beitrag ist eine kurze soziohistorische und psychoanalytische Untersuchung des von der NS-Vergangenheit verursachten kollektiven und individuellen Traumas in Elfriede Jelineks «gespenstischem» Internetroman "Neid" (2007/2008). Sein Angelpunkt ist die Feststellung, dass die politische und soziale Situation der letzten Jahrzehnte in Österreich einen Impuls für die Erinnerung an das Nachkriegsösterreich darstellte. Mit meinem Beitrag möchte ich herausfinden, wie die durch den Holocaust verursachten individuellen und kollektiven Traumata in Jelineks Internetroman literarisch dargestellt werden. Die Analyse führt zur Einsicht, dass das individuelle Trauma auf das Kollektiv und umgekehrt vom Kollektiv auf das Individuum übertragen wird.