Zwischen Spuren und Überresten: die Erinnerung an den Kolonialkrieg in der Fiktion von António Lobo Antunes

Der Kolonialkrieg (1961-1974) ist in die Geschichte Portugals als traumatische Erinnerung eingeschrieben, da es sich um eine Zeit der Spannungen und der Zerstörung der kollektiven Identität der Nation handelt. Während der dreizehn Jahre der Kämpfe erlebte das portugiesische Reich eine äußerst schwie...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autor: Rommel, Leonardo von Pfeil
Tipo de recurso: artículo
Estado:Versión publicada
Fecha de publicación:2023
País:Brasil
Institución:Universidade Federal de Santa Maria (UFSM)
Repositorio:Literatura e Autoritarismo
Idioma:portugués
OAI Identifier:oai:ojs.pkp.sfu.ca:article/69362
Acceso en línea:http://periodicos.ufsm.br/LA/article/view/69362
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:Guerra Colonial
Memória
Trauma
Testemunho
António Lobo Antunes
Kolonialkrieg
Erinnerung
Zeugnis
Colonial War
Memory
Testimony
Guerra colonial
Memoria
Testimonio
Descripción
Sumario:Der Kolonialkrieg (1961-1974) ist in die Geschichte Portugals als traumatische Erinnerung eingeschrieben, da es sich um eine Zeit der Spannungen und der Zerstörung der kollektiven Identität der Nation handelt. Während der dreizehn Jahre der Kämpfe erlebte das portugiesische Reich eine äußerst schwierige und gewalttätige Beziehung zu seinen Überseekolonien auf dem afrikanischen Kontinent und war gezwungen, gegen die Unabhängigkeitsbewegungen zu kämpfen, um die physische und Identitätszerstückelung der Nation zu vermeiden. Dieser Aufsatz analysiert die Darstellung der Erinnerung an den Kolonialkrieg in dem Roman Até que as pedras se tornem mais leves que a água, der 2017 von António Lobo Antunes veröffentlicht wurde. durch die symbolischen und narrativen Strategien der Kunst, den Schmerz, das Trauma und die Trauer, die durch den bewaffneten Konflikt erzeugt wurden, der eine ganze Generation von Portugiesen und Afrikanern geprägt hat.