Vergangenheit und Gegenwart: Politik und Tradition in der zeitgenössischen argentinischen Musik

In den auf die letzte argentinische Diktatur (1976-1983) folgenden Jahren tauchte eine neue  Generation von Komponisten auf, die gewöhnlich von einigen Komponisten ausgebildet wurden, die die Di-Tella-Zeit mitgemacht hatten. Diese Generation erreichte mit Werken, deren Besonderheiten sich von denen...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autor: Fessel, Pablo
Tipo de recurso: artículo
Estado:Versión publicada
Fecha de publicación:2013
País:Argentina
Institución:Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Técnicas
Repositorio:CONICET Digital (CONICET)
Idioma:alemán
OAI Identifier:oai:ri.conicet.gov.ar:11336/29045
Acceso en línea:http://hdl.handle.net/11336/29045
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:Argentinische Zeitgenösische Musik
Politik
Tradition
Jünge Komponisten
https://purl.org/becyt/ford/6.4
https://purl.org/becyt/ford/6
Descripción
Sumario:In den auf die letzte argentinische Diktatur (1976-1983) folgenden Jahren tauchte eine neue  Generation von Komponisten auf, die gewöhnlich von einigen Komponisten ausgebildet wurden, die die Di-Tella-Zeit mitgemacht hatten. Diese Generation erreichte mit Werken, deren Besonderheiten sich von denen ihrer Lehrer unterscheiden, einen hervorragenden Platz in der argentinischen Musikszene. Sowohl die Anklänge an die Tradition wie der Einschluss der Politik entziehen das Werk seiner Immanenz (dem Schein  des Immanenten): sie stellen es in einen mit dem Andersartigen  verknüpften Horizont. In  dem Maß, in dem wir einen sehr fragmentarischen Ausschnitt aus dem Gesamtschaffen boten, könnte man vielleicht sagen, dass es so aussieht, als ob den wie Strasnoy und Pampin im Ausland lebenden argentinischen Komponisten sich sowohl das Politische wie die Tradition in der Gänze ihrer konkreten Attribute darstellen. Bei Komponisten, die wie Mastropietro oder Horst in Argentinien wohnen, erscheint die Tradition  oder das Politische mehr indirekt, sei es in der Form einer Universalisierung oder als Destillation.  So oder so sieht man bei ihnen allen das Verlassen der Idee einer Musik, die sich auf ihre materielle Struktur beschränkt. OID, Sin Dogma, La Chinche und The End  berichten von der argentinischen Geschichte, ihrem politischen Zustand, von ihrer kulturellen Identität, der Vergangenheit der Konzertmusik und ihrer heutigen gesellschaftlich uneinheitlichen Gegenwart.