Das Symptom des Schweigens in Elfriede Jelineks Roman "Gier: ein Unterhaltungsroman"

Das Phänomen des Schweigens gehört als Mechanismus zum sozialen Trauma, wie Jelinek im Roman "Gier" (2000) anhand der Nachkriegsgenerationen skizziert. Als literarisches Mittel für die Darstellung des Schweigens wählt Jelinek tiefe, stille Gewässer: den Baggersee und Toplitzsee. Sie fungie...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autor: Ursachi, Irina
Tipo de recurso: libro
Fecha de publicación:2019
País:España
Institución:Universidad de Alcalá (UAH)
Repositorio:e_Buah Biblioteca Digital Universidad de Alcalá
Idioma:alemán
OAI Identifier:oai:ebuah.uah.es:10017/63278
Acceso en línea:http://hdl.handle.net/10017/63278
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:Gier
Schweigen
Soziales Trauma
Lieu de mémoire
Greed
Silence
Social trauma
Filología
Philology
Descripción
Sumario:Das Phänomen des Schweigens gehört als Mechanismus zum sozialen Trauma, wie Jelinek im Roman "Gier" (2000) anhand der Nachkriegsgenerationen skizziert. Als literarisches Mittel für die Darstellung des Schweigens wählt Jelinek tiefe, stille Gewässer: den Baggersee und Toplitzsee. Sie fungieren als anti-trauma sites (LaCapra 1998: 10), denn auch Unterdrücktes und Verleugnetes taucht irgendwann nur in anderer Form an anderer Stelle wieder auf. Deshalb können diese Orte für die Nachkommen der NS-Täter und Mitläufer zu keinen Gedenkstätten der Erinnerung an die Verbrechen ihrer Vorfahren als lieu de mémoire (Pierre Nora) werden.