Leibniz und die Folgen

Leibniz war in der Moderne wohl der letzte Universalgelehrte, der auf allen wesentlichen Wissensgebieten seiner Zeit originelle und innovative Leistungen erbracht hat: als reformorientierter Jurist, multilateral denkender Diplomat, als Mathematiker der Infinitesimalrechnung, als Erfinder einer Reche...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autor: Zimmer, Jörg
Tipo de recurso: libro
Estado:Versión aceptada para publicación
Fecha de publicación:2018
País:España
Institución:Varias* (Consorci de Biblioteques Universitáries de Catalunya, Centre de Serveis Científics i Acadèmics de Catalunya)
Repositorio:Recercat. Dipósit de la Recerca de Catalunya
OAI Identifier:oai:recercat.cat:10256/24088
Acceso en línea:http://hdl.handle.net/10256/24088
Access Level:acceso embargado
Palabra clave:Leibniz, Gottfried Wilhelm, Freiherr von, 1646-1716
Descripción
Sumario:Leibniz war in der Moderne wohl der letzte Universalgelehrte, der auf allen wesentlichen Wissensgebieten seiner Zeit originelle und innovative Leistungen erbracht hat: als reformorientierter Jurist, multilateral denkender Diplomat, als Mathematiker der Infinitesimalrechnung, als Erfinder einer Rechenmaschine und im Bergbau der Horizontalwindkraft, als Wissenschaftsorganisator und als einer der ersten Historiker, der quellenkritisch methodische Objektivität anstrebte. Diese barocke Vielfalt ist jedoch nur zu verstehen aus dem Zentrum einer monadologischen Philosophie, die die Einheit von wissenschaftlicher Weltanschauung und metaphysischem Weltbegriff begründen will. Sie wird in der klassischen Rezeption verstellt, weil nur der Leibniz der Theodizee bekannt gewesen ist. Die Aktualität von Leibniz heute besteht darin, den ursprünglichen Grundgedanken einer Einheit in der Vielfalt wieder freizulegen und zu fragen, wie er für das philosophische und politische Denken im 21. Jahrhundert fruchtbar gemacht werden kann