Die COVID-19-Pandemie: Die Rolle von Demografie und Demograf*innen

Die COVID-19-Todesfälle sind nur die Spitze eines Eisbergs. Staatliche Maßnahmen zur Unterstützung von Familien könnten die Auswirkungen der Pandemie auf andere demografische Ereignisse, wie zum Beispiel die Fertilität, abmildern. - Bei der Bekämpfung von COVID-19 sollten politische Entscheidungsträ...

Full description

Bibliographic Details
Authors: Esteve, Albert|||0000-0001-9916-386X, Trias Llimós, Sergi|||0000-0002-8052-6736
Format: article
Publication Date:2021
Country:España
Institution:Universitat Autònoma de Barcelona
Repository:Dipòsit Digital de Documents de la UAB
Language:German
OAI Identifier:oai:ddd.uab.cat:248280
Online Access:https://ddd.uab.cat/record/248280
Access Level:Open access
Keyword:COVID-19-Pandemie
Description
Summary:Die COVID-19-Todesfälle sind nur die Spitze eines Eisbergs. Staatliche Maßnahmen zur Unterstützung von Familien könnten die Auswirkungen der Pandemie auf andere demografische Ereignisse, wie zum Beispiel die Fertilität, abmildern. - Bei der Bekämpfung von COVID-19 sollten politische Entscheidungsträger*innen berücksichtigen, inwiefern die Altersstruktur und Formen des Zusammenlebens die Infektionsund Todeszahlen beeinflussen können. - Auf nationaler Ebene müssen die statistischen Ämter ihre Datenerfassungssysteme verbessern, sodass auf Registerdaten besser und schneller zugegriffen werden kann. - Das Ausmaß der Übersterblichkeit variiert stark zwischen europäischen Ländern, und auch innerhalb eines Landes gibt es deutliche Unterschiede. Die genauen Gründe für den Erfolg oder Misserfolg einer Region stehen noch nicht fest, sodass in diesem Bereich mehr Forschung notwendig ist.