Das Verständnis des zeitlosen Gottes
Eine der Grundeigenschaften Gottes ist die Ewigkeit. Die Ewigkeit kann man traditionell als zeitlos oder modern als zeitlich verstehen. Zu den wichtigsten Kritikpunkten an der zeitlosen Ewigkeit gehört der Einwand, dass der zeitlose Gott in der Welt nicht wirken kann. Die Gründe für diese Behauptung...
| Autor: | |
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| Tipo de recurso: | artículo |
| Fecha de publicación: | 2019 |
| País: | España |
| Institución: | Universidad de Navarra |
| Repositorio: | Dadun. Depósito Académico Digital de la Universidad de Navarra |
| Idioma: | alemán |
| OAI Identifier: | oai:dadun.unav.edu:10171/58313 |
| Acceso en línea: | https://hdl.handle.net/10171/58313 |
| Access Level: | acceso abierto |
| Palabra clave: | Gottes Ewigkeit Gottes Zeitlosigkeit Gottes Zeitlichkeit tatsächliches Wissen Propositionelles Wissen. eternity of God divine timelessness divine temporality factual knowledge propositional knowledge |
| Sumario: | Eine der Grundeigenschaften Gottes ist die Ewigkeit. Die Ewigkeit kann man traditionell als zeitlos oder modern als zeitlich verstehen. Zu den wichtigsten Kritikpunkten an der zeitlosen Ewigkeit gehört der Einwand, dass der zeitlose Gott in der Welt nicht wirken kann. Die Gründe für diese Behauptungen kommen daher, dass ein zeitloser Gott nicht wissen kann, was sich in der Welt früher oder später ereignet; Gott weiß nicht, welche Ereignisse aktuell, vergangen oder zukünftig sind. Gott hat nur ein sogenanntes tatsächliches Wissen, aber kein propositionelles Wissen wie wir Menschen. Dagegen lässt sich einwenden, dass Gott zwar nur tatsächliches Wissen hat, aber er trotzdem wissen kann, was die Menschen wissen, und zwar durch die Einsicht in ihr Wissen. Das direkte Wissen Gottes ist nur tatsächlich, aber mittelbar hat Gott auch propositionelles Wissen der Menschen durch die Kenntnis ihres Erlebens von Zeitbewusstsein, das ein Teil des propositionellen Wissens der Menschen ist. So kann Gott auch das Zeitbewusstsein der einzelnen Menschen erkennen, was er in seiner Essenz, in seinem Bewusstsein einsieht. Damit erweist sich der Einwand gegen die Möglichkeit eines Wirkens Gottes in der Welt samt dem Einwand gegen einen zeitlosen Gott als hinfällig. |
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