"Es war ein König Antiochos der Große“: Überlegungen zur korrektur eines negativbildes

Durch den erfolgreichen Feldzug bis an die Grenzen Indiens verdiente sich Antiochos III. den Beinamen „der Große“. Als er bei Magnesia den Römern unterlag, wurde er deswegen zum Gespött der Sieger. Jedoch konstruierten Autoren schon zuvor das Bild eines emotional gesteuerten, den Anfordernissen nich...

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Detalles Bibliográficos
Autor: Heller, André
Tipo de recurso: artículo
Fecha de publicación:2018
País:España
Institución:Universidad Autónoma de Madrid
Repositorio:Biblos-e Archivo. Repositorio Institucional de la UAM
Idioma:alemán
OAI Identifier:oai:repositorio.uam.es:10486/686850
Acceso en línea:http://hdl.handle.net/10486/686850
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:Anabasis
Antiochus cylinder
Antiochus I
Antiochus III
Antiochus the Younger
Babylon
Hindsight bias
Nabû
Seleucids
Historia
Descripción
Sumario:Durch den erfolgreichen Feldzug bis an die Grenzen Indiens verdiente sich Antiochos III. den Beinamen „der Große“. Als er bei Magnesia den Römern unterlag, wurde er deswegen zum Gespött der Sieger. Jedoch konstruierten Autoren schon zuvor das Bild eines emotional gesteuerten, den Anfordernissen nicht gewachsenen Königs. Eine Analyse der Berichte über die Trauer um seinen Sohn und die Hochzeit mit einer jungen Bürgertochter in Chalkis entlarven dieses Bild als bewusste Herabsetzung des Königs. Darüber hinaus werden Gedanken zum Verhältnis Antiochos’ zu Babylon und der Bedeutung Seleukos’ I. und Antiochos’ I. als Vorbilder für seine Herrschaft formuliert.