Ist werden + Inf. I als chronologische Zukunft nicht “sprachgerecht”? Ein Beitrag zur Modalitätsforschung aus der Sicht des fremden Blicks

Der vorliegende Artikel untersucht den diskursiven Gebrauch der deutschen Periphrase werden + Infinitiv I im Kontext des Deutschen als Fremdsprache und analysiert insbesondere den Perspektivenwechsel, der durch diese Konstruktion entsteht. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern diese Form nicht n...

ver descrição completa

Detalhes bibliográficos
Autor: Gierden, Carmen
Formato: artículo
Estado:Versión publicada
Fecha de publicación:2014
País:España
Recursos:Universidad de Valladolid
Repositorio:UVaDOC. Repositorio Documental de la Universidad de Valladolid
OAI Identifier:oai:dnet:uvadoc______::f2fc33698aac861da1747b99099b4d67
Acesso em linha:https://uvadoc.uva.es/handle/10324/84299
Access Level:acceso abierto
Palavra-chave:Humanidades
Semantik, Modalität, werden + Infinitiv I, Perspektivenwechsel, Deutsch als Fremdsprache
5701 Lingüística Aplicada
Descrição
Resumo:Der vorliegende Artikel untersucht den diskursiven Gebrauch der deutschen Periphrase werden + Infinitiv I im Kontext des Deutschen als Fremdsprache und analysiert insbesondere den Perspektivenwechsel, der durch diese Konstruktion entsteht. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern diese Form nicht nur eine chronologische Zukunft ausdrückt, sondern zugleich eine modalisierende Funktion übernimmt. Die Studie ist kontrastiv angelegt und beschreibt die Konstruktion aus semantischer, syntaktischer und pragmatischer Perspektive. Dabei wird gezeigt, dass werden + Infinitiv I im Sprachgebrauch häufig interpretative Verschiebungen erzeugt, die Einfluss auf die Bedeutungszuweisung, die Sprecherhaltung und die kommunikative Einbettung haben. Der Beitrag liefert damit einen spezifischen Beitrag zur Modalitätsforschung und zur Beschreibung des Deutschen aus der Sicht von Lernenden und Lehrenden im Bereich Deutsch als Fremdsprache.