Updates zu seltenen Gefäßpflanzen Nordtirols - Ergebnisse der gezielten Nachsuche ausgewählter Arten
Im Zeitraum von fünf Jahren wurden Fundortangaben zu ausgewählten sehr seltenen Gefäßpflanzen der Nordtiroler Flora überprüft. In der vorliegenden Arbeit werden Ergebnisse zu 186 Arten dokumentiert. Für 142 konnte zumindest ein aktueller Nachweis erbracht werden. Dazu kommen fünf Neufunde für Nordti...
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| Tipo de recurso: | artículo |
| Fecha de publicación: | 2023 |
| País: | España |
| Institución: | Universitat Autònoma de Barcelona |
| Repositorio: | Dipòsit Digital de Documents de la UAB |
| Idioma: | alemán |
| OAI Identifier: | oai:ddd.uab.cat:321974 |
| Acceso en línea: | https://ddd.uab.cat/record/321974 https://dx.doi.org/urn:doi:10.5281/zenodo.10119623 |
| Access Level: | acceso abierto |
| Palabra clave: | Alps Endangered species Flora of Austria Floristic mapping North Tyrol Red List SDG 15 - Life on Land |
| Sumario: | Im Zeitraum von fünf Jahren wurden Fundortangaben zu ausgewählten sehr seltenen Gefäßpflanzen der Nordtiroler Flora überprüft. In der vorliegenden Arbeit werden Ergebnisse zu 186 Arten dokumentiert. Für 142 konnte zumindest ein aktueller Nachweis erbracht werden. Dazu kommen fünf Neufunde für Nordtirol von Carex supina, Orobanche elatior, Orobanche lycoctoni, Saxifraga cotyledon und Taraxacum trilobifolium sowie die ersten gesicherten Nachweise von Allium suaveolens und Ranunculus rionii. Mehrere bisher als ausgestorben geführte Arten, wie Carex chordorrhiza, Peplis portula, Potamogeton nodosus, Seseli annuum, Teucrium botrys oder Verbascum crassifolium, wurden wiedergefunden. Unter den aktuell bestätigten Arten sind sowohl solche, die noch regelmäßig zu finden waren, aber auch solche mit nur mehr einem einzigen Vorkommen mit sehr wenigen Individuen (Asplenium adiantum-nigrum: ein Exemplar, Astragalus depressus und Seseli annuum: jeweils drei Exemplare, Laserpitium prutenicum: ca. 10 Exemplare). Vierundvierzig Arten konnten im Zuge der Arbeit nicht gefunden werden, wobei für acht das Vorkommen im Gebiet nicht gesichert (belegt) ist. Weitere neun gelten als ausgestorben (Allium angulosum, Carex capitata, Carex heleonastes, Carex liparocarpos, Carex maritima, Centunculus minimus, Filago vulgaris, Limosella aquatica, Ranunculus aquatilis s. str.). Für weitere fünf Arten sind die Nordtiroler Angaben irrig. Zu den häufigsten Gründen für erfolglos verlaufene Nachsuchen zählt die Veränderung der Landnutzung, insbesondere der damit verbundene Flächenverlust und die Intensivierung der Landwirtschaft. Es gibt aber auch Beispiele erfolgloser Nachsuchen, die davon unabhängig und schwierig zu erklären sind (z. B. Herniaria alpina, Delphinium elatum s. lat.). |
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