Ontologie und Dialektik

Gegenstand dialektischen Denkens sind ›Strukturen der Negativität‹, d. h. Dialektik fragt über die Identität des substantiell Seienden hinaus nach der Veränderung und nach dem Zusammenhang des Seienden in der Beziehungseinheit der Totalität. Insofern geht die Dialektik ontologisch vom Widerspruch, d...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autor: Zimmer, Jörg
Tipo de recurso: capítulo de libro
Estado:Versión aceptada para publicación
Fecha de publicación:2020
País:España
Institución:Varias* (Consorci de Biblioteques Universitáries de Catalunya, Centre de Serveis Científics i Acadèmics de Catalunya)
Repositorio:Recercat. Dipósit de la Recerca de Catalunya
OAI Identifier:oai:recercat.cat:10256/24091
Acceso en línea:http://hdl.handle.net/10256/24091
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:Ontologia
Ontology
Descripción
Sumario:Gegenstand dialektischen Denkens sind ›Strukturen der Negativität‹, d. h. Dialektik fragt über die Identität des substantiell Seienden hinaus nach der Veränderung und nach dem Zusammenhang des Seienden in der Beziehungseinheit der Totalität. Insofern geht die Dialektik ontologisch vom Widerspruch, der Einheit von Identität und Nichtidentität aus, als deren Grundphänomene eben Veränderung (etwas ist identisch mit sich und wird doch zu etwas Anderem) und der Zusammenhang des Identischen in Verhältnissen (in denen es etwas Bestimmtes und zugleich etwas in die Unendlichkeit seiner Beziehungen Reflektiertes ist) zu nennen sind. Dabei muss betont werden, dass das Prinzip der Identität eine denknotwendige Voraussetzung möglicher Erfahrung von Seiendem ist. Dialektik stellt das Identitätsprinzip der formalen Logik nicht infrage, sondern fragt über es hinaus nach der Einheit von Sein und Werden bzw. der Einheit der Seienden in Verhältnissen