Struktur und das Semantic Map in der Soziologie Shmuel N. Eisenstadts

Der Artikel rekonstruiert den harten Kern von Shmuel N. Eisenstadts allgemeiner Soziologie, wie er sie in der Untersuchung der Beziehung zwischen Handeln (Kreativität) und Struktur sowie zwischen Kultur und Sozialstruktur durchgeführt hat. Er ordnet seine Untersuchung in dem von ihm sogenannten “sem...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autor: Preyer, Gerhard
Tipo de recurso: artículo
Fecha de publicación:2017
País:España
Institución:Universidad de Murcia
Repositorio:DIGITUM. Depósito Digital Institucional de la Universidad de Murcia
OAI Identifier:oai:digitum.um.es:10201/57176
Acceso en línea:http://hdl.handle.net/10201/57176
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:Geschichte
Kreativität
Modernization
Culture
CDU::3 - Ciencias sociales
Descripción
Sumario:Der Artikel rekonstruiert den harten Kern von Shmuel N. Eisenstadts allgemeiner Soziologie, wie er sie in der Untersuchung der Beziehung zwischen Handeln (Kreativität) und Struktur sowie zwischen Kultur und Sozialstruktur durchgeführt hat. Er ordnet seine Untersuchung in dem von ihm sogenannten “semantischen Map” als eine evolutionäre Universalie des “konstitutiven basalen Bezugrahmen” der Erforschung der sozio-strukturellen Evolution an. Der Anspruch Eisenstadts geht dahin, ihn für die Analyse “aller Gesellschaften” anzuwenden. Aus seiner Sicht betrifft das: 1. Das existenzielle Problem die Definition der kosmologischen Ordnung und die Beziehung zur Welt und 2. die Erzeugung von Konflikten und Spannungen im Zuge der Strukturierung des sozialen Austauschs durch die Definition der kosmologischen Ordnung und ihrer symbolischen Konstruktion. Die grundlegenden semantischen Maps legen das zentrale Problem der menschlichen und der sozialen Existenz, die Spezifikation ihrer Lösungen und die Beziehung zu den grundlegenden Annahmen über die sozialen Ordnung fest. Das Semantic Map und der Kampf um die Verteilung von Ressourcen ist der forschungsprogramatische Bezugsrahmen seiner Reformulierung der Modernisierungstheorie und der Kritik an der klassischen Modernisierungstheorie als einer Konvergenztheorie. Eisenstadts Forschungsprogramm der Multiple Modernities ist vor diesem Hintergrund zu interpretieren. Der Artikel wird mit einer Modifikation seines Ansatzes durch eine mitgliedschaftstheoretische Reinterpretation abgeschlossen.