Die ARAL-Tankstelle als Identifikationsraum in Herkunft, von Saša Stanišić

Die Migration aus den ex-jugoslawischen Ländern spielt in der heutigen deutschsprachigen Literatur eine sehr wichtige Rolle, mit renommierten Autor:innen wie Jagoda Marinić (Restaurant Dalmatia, 2013), Melinda Nadj Abonji (Schildkrötensoldat, 2017), Nicol Ljubić(Heimatroman oder Wie mein Vater ein D...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autor: Aragón Ruiz-Roso, Manuel
Tipo de recurso: artículo
Estado:Versión publicada
Fecha de publicación:2024
País:España
Institución:Universidad de Sevilla (US)
Repositorio:idUS. Depósito de Investigación de la Universidad de Sevilla
OAI Identifier:oai:idus.us.es:11441/173157
Acceso en línea:https://hdl.handle.net/11441/173157
https://doi.org/10.12795/mAGAzin.2023.01
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:deutschsprachige Literatur
ex-Jugoslawien
Identität
Migration
Transkulturalität
Raum
Saša Stanišic
German-speaking literature
ex-Yugoslavia
Identitiy
Transculturality
Space
Saša Stanišić
Descripción
Sumario:Die Migration aus den ex-jugoslawischen Ländern spielt in der heutigen deutschsprachigen Literatur eine sehr wichtige Rolle, mit renommierten Autor:innen wie Jagoda Marinić (Restaurant Dalmatia, 2013), Melinda Nadj Abonji (Schildkrötensoldat, 2017), Nicol Ljubić(Heimatroman oder Wie mein Vater ein Deutscher wurde, 2006) oder Marica Bodrožić (Kirschholz und alte Gefühle, 2014). Im Falle des Buches Herkunft (Saša Stanišić 2019) haben junge Migranten aus unterschiedlicher Herkunft eine transkulturell dargestellte Gemeinde an einer Tankstelle gebildet. So wird ein typischer Nicht-Ort (Augé 1992) bzw. Transit-Ort (Wilhelmer, 2015) in dieser Erzählung als Identifikationsraum verstanden, d.h., als unverzichtbare Bezugspunkte für die Identität der Mitglieder dieser hybriden bzw. transkulturellen Gesellschaft. Die Gesellschaft der ARAL-Leute kann sich nur am Rande der herrschenden Gesellschaft ihre eigene Identität als imagined community (Anderson 1983) entwickeln: Da, wo andere nur vorbeifahren