'Zur Beute den Hunden und den Vögeln zum Mahl': zu den iliadischen Implikationen in Aesch. "Supp." 800-801

Im letzten Stasimon von Aischylos’ Hiketiden singen die Danaiden ein Lied der Angst und Verzweiflung angesichts der Ankunft ihrer Verfolger, der Söhne des Aigyptos, wobei sie Suizid in Erwägung ziehen und anmerken, dass es ihnen nichts ausmachen würde, wenn ihre Leichen den Hunden und Vögeln zur Beu...

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Detalles Bibliográficos
Autor: Bär, Silvio
Tipo de recurso: artículo
Estado:Versión publicada
Fecha de publicación:2020
País:España
Institución:Universidad de Sevilla (US)
Repositorio:idUS. Depósito de Investigación de la Universidad de Sevilla
OAI Identifier:oai:idus.us.es:11441/146049
Acceso en línea:https://hdl.handle.net/11441/146049
https://doi.org/10.12795/Habis.2020.i51.04
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:Aischylos
Hiketiden
Danaiden
Ilias
Zeus
Vergewaltigung
Aeschylus
Suppliants
Danaids
Iliad
violation
Descripción
Sumario:Im letzten Stasimon von Aischylos’ Hiketiden singen die Danaiden ein Lied der Angst und Verzweiflung angesichts der Ankunft ihrer Verfolger, der Söhne des Aigyptos, wobei sie Suizid in Erwägung ziehen und anmerken, dass es ihnen nichts ausmachen würde, wenn ihre Leichen den Hunden und Vögeln zur Beute vorgeworfen würden. Dieser Hinweis auf das Proömium der Ilias löst verschiedene Assoziationen aus. Erstens suggeriert er die groteske Möglichkeit einer Leichenschändung der Danaiden. Zweitens verstärkt er die Abscheu der Danaiden vor den Söhnen des Aigyptos infolge ihrer Gleichgültigkeit gegenüber der Horrorvorstellung dessen, was mit ihren Leichen passieren könnte. Schließlich evoziert er auch die iliadische Διὸς βουλή und impliziert damit, dass das Schicksal der Danaiden Bestandteil vom Plane des Zeus sei.