ARMUT ALS UNRECHT, SOZIALSTAAT ALS ANTWORT? – HEGEL UND MARX IM VERGLEICH (A POBREZA COMO NEGAÇÃO DO DIREITO, O ESTADO DE BEM-ESTAR SOCIAL COMO RESPOSTA? UMA COMPARAÇÃO ENTRE HEGEL E MARX)

Hegel und Marx haben sich beide mit dem Phänomen der Armut auseinandergesetzt: Was sind die Ursachen dessen, dass ein Teil der Gesellschaftsmitglieder unter materieller Deprivation leidet und also – in unterschiedlicher Quantität – in seinen Verwirklichungsmöglichkeiten eingeschränkt ist? Im Beitrag...

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Detalhes bibliográficos
Autor: Schildbach, Ina
Formato: artículo
Estado:Versión publicada
Fecha de publicación:2020
País:Brasil
Recursos:Universidade Federal do Ceará (UFC)
Repositorio:Revista Dialectus
Idioma:portugués
OAI Identifier:oai:periodicos.ufc:article/61192
Acesso em linha:http://periodicos.ufc.br/dialectus/article/view/61192
Access Level:acceso abierto
Palavra-chave:Armut
Ungleichheit
Armutsursache
Sozialstaat
Privateigentum
Descrição
Resumo:Hegel und Marx haben sich beide mit dem Phänomen der Armut auseinandergesetzt: Was sind die Ursachen dessen, dass ein Teil der Gesellschaftsmitglieder unter materieller Deprivation leidet und also – in unterschiedlicher Quantität – in seinen Verwirklichungsmöglichkeiten eingeschränkt ist? Im Beitrag werden Identitäten und Differenzen der Analysen herausgearbeitet und gezeigt, inwiefern sie auf Basis ihrer unterschiedlichen Definition zu Armut zu entgegengesetzten Antworten gelangen: Während Hegel das Gemeinwesen als Sozialstaat in die Pflicht nehmen möchte, kann für Marx der kritikwürdige Zustand nur durch eine Beseitigung der Rechtsprinzipien dieses Staates selbst das Unrecht beenden.