| Sumario: | Während der gesamten Geschichte der Menschheit war die Verbesserung der Kognition nicht nur eine Konstante, sondern auch ein Muss für die Evolution und das Wohlbefinden unserer Spezies. Philosophische Annahmen, dass die Verbesserung der Kognition durch biomedizinische Mittel gegen eine unveränderliche menschliche Natur verstößt, können in Verbindung mit dem Mangel an schlüssigen Daten über ihre Verwendung bei gesunden Personen und Langzeiteffekten manchmal zu unzulässigen Ansätzen führen. In diesem Zusammenhang wollen die Autoren zeigen, dass die Verbesserung der Kognition, sei es auf „natürliche“ oder biotechnologische Weise, für die Entstehung der Persönlichkeit und für die Existenz eines autonomen Lebens, das sich an der eigenen Vorstellung des Menschen vom Guten orientiert, von wesentlicher Bedeutung ist. Zu diesem Zweck werden die wichtigsten Möglichkeiten zur Verbesserung der Kognition durch Biotechnologien sowie ihre Vorteile und Möglichkeiten sowie ihre Risiken und Grenzen vorgestellt. Es wird auch argumentiert, dass kognitive Verbesserung sowohl ein Konsumgut ist, das wünschenswert und glücksfördernd ist, um eine gut funktionierende Kognition zu haben, als auch ein Kapitalgut, das Risiken reduziert, die Erwerbsfähigkeit erhöht und einen Schlüsselbestandteil des Humankapitals bildet. In Anbetracht der Tatsache, dass Fortschritte auf dem Gebiet der Biotechnologie, die auf die Verbesserung der Kognition abzielen, das Wohlbefinden einer Person (und der Gesellschaft) verbessern können, werden die Autoren schließlich argumentieren, dass weitere Forschung auf diesem Gebiet erforderlich ist, insbesondere Studien, die Dimensionen wie berücksichtigen Dosis, individuelle Merkmale und Aufgabenmerkmale.
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