As vozes que habitam a obra de Yoko Tawada : uma tradução comentada do "conto" Ein gas

In der vorliegenden Arbeit wird die Mehrstimmigkeit in Yoko Tawadas Werk untersucht: die Stimme der Autorin, die Stimme der Exophonie, die Stimme der Intertextualität, unter anderem. Insbesondere im Hinblick auf die Intertextualität analysiere ich, Referenzen auf Literatur, Autoren, Wissenschaftler,...

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Detalhes bibliográficos
Autor: Pavan, Cláudia Fernanda
Tipo de documento: dissertação
Estado:Versão publicada
Data de publicação:2019
País:Brasil
Recursos:Universidade Federal do Rio Grande do Sul (UFRGS)
Repositório:Biblioteca Digital de Teses e Dissertações da UFRGS
Idioma:português
OAI Identifier:oai:www.lume.ufrgs.br:10183/201528
Acesso em linha:http://hdl.handle.net/10183/201528
Access Level:Acceso aberto
Palavra-chave:Übersetzung
Yoko Tawada
Ein Gast
Intertextualität
Gastfreundschaft
Tawada, Yoko, 1960-
Tradução
Intertextualidade
Hospitalidade
Translation
Intertextuality
Hospitality
Descrição
Resumo:In der vorliegenden Arbeit wird die Mehrstimmigkeit in Yoko Tawadas Werk untersucht: die Stimme der Autorin, die Stimme der Exophonie, die Stimme der Intertextualität, unter anderem. Insbesondere im Hinblick auf die Intertextualität analysiere ich, Referenzen auf Literatur, Autoren, Wissenschaftler, fiktive und reale Charaktere, die in „Ein Gast“2 von Yoko Tawada identifizierbar sind, mit dem Ziel, sie bei der Übersetzung des Werks zu erhalten. Die Verweise auf andere Texte in Yoko Tawadas Werk wecken Dialoge und intertextuelle Spiele, die Wahrnehmung von noch anderen Stimmen und schaffen eine Handlung, die, getarnt von einer spielerischen und naiven Inszenierung, die Erforschung neuer Lesarten und Bedeutungen ermöglicht. Die hier vorgenommene Analyse leistet einen Beitrag zur Wahrnehmung der umfangreichen Polyphonie in Yoko Tawadas Werk und zum Überleben intertextueller Referenzen in der Übersetzung von „Ein Gast“ ‒ sowohl explizit als auch bekannt und implizit, unerforscht ‒ und ermöglicht andere Lesarten und Interpretationen dieses Textes. Ich argumentiere auch, dass die sorgfältige Erforschung der intertextuellen Referenzen, die in dieser Arbeit enthalten sind, einen dahinter liegenden Text hervorbringt ‒ eine zweite Geschichte, so Piglias Begriffe. So identifiziere ich diese Geschichte und mache sie auch dem Leser der Übersetzung zugänglich. Dafür berücksichtige ich theoretische Überlegungen zur Intertextualität und Übersetzung, wie die von Barthes (1988, 1992, 2002), Carvalhal (2004, 2006), Derrida (1979, 1985, 2003), Kristeva (2005), Leppihalme (1997, 2007), von Yoko Tawada selbst (2000, 2011, 2016), unter anderem. Darüber hinaus haben Piglias Kurzgeschichten-Thesen (2004, 2006) eine große Bedeutung für diese Forschung.