Der Mensch als Tier unter Tieren: Natur und Geschichte in der Desillusionsanthropologie des 19. Jahrhunderts

Schaut man etwas aufmerksamer hin, wird man feststellen, dass Nietzsche keineswegs allein und einsam das vorherrschende Bild vom Menschen umgestoßen und umgewertet hat. Wenn es weiter heißt: „Wir sind in allen Stücken bescheidner geworden“ (ebd.), kondensiert sich in diesem „Wir“ der Denkweg von meh...

Descripción completa

Detalles Bibliográficos
Autor: Urs Sommer, Andreas
Tipo de recurso: artículo
Estado:Versión publicada
Fecha de publicación:2024
País:Brasil
Institución:Universidade Federal do Piauí (UFPI)
Repositorio:Pensando
Idioma:portugués
OAI Identifier:oai:periodicos.ufpi.br:article/4750
Acceso en línea:https://periodicos.ufpi.br/index.php/pensando/article/view/4750
Access Level:acceso abierto
Palabra clave:Nietzsche
Homem
Animal
Antropologia
Natureza
História
Man
Anthropology
Nature
History
Human Being
Descripción
Sumario:Schaut man etwas aufmerksamer hin, wird man feststellen, dass Nietzsche keineswegs allein und einsam das vorherrschende Bild vom Menschen umgestoßen und umgewertet hat. Wenn es weiter heißt: „Wir sind in allen Stücken bescheidner geworden“ (ebd.), kondensiert sich in diesem „Wir“ der Denkweg von mehr als einem Jahrhundert. Ein Teil dieses Denkwegs der anthropologischen Desillusionierung – der eigentlich ein Labyrinth von Wegen ist – soll hier skizzenhaft nachgezeichnet werden, unter der Fragestellung, was die Orientierung am Menschen bedeutet, wenn man ihn wieder als Tier unter die Tiere zurückstellt. Diese Re-Animalisierung des Menschen ist ein charakteristischer Zug der Anthropologie des 19. Jahrhunderts.